Verein der Hundefreunde Hergershausen e.V.


Hergershausen


Fährte


Die Fährtenarbeit ist gerade für den Junghund der ideale Einstieg, denn eine Fährte mit der Nase zu verfolgen, ist ihm angeboren. Unter fachlich qualifizierter Anleitung lernt er rasch, was auf das Hörzeichen "Such" von ihm erwartet wird.


Nutzt man den Nahrungstrieb, so gelingt es schnell, die Verknüpfung "Fährte suchen gleich Futter finden" beim Hund zu erreichen. Zertretene Gräser, Kleinstlebewesen, die verletzte Ackerkrume strömen Gerüche aus, die der Hund mit seiner feinen Nase aufnehmen und von dem andersgearteten Duft der Umgebung unterscheiden kann.


Bei der Fährtenarbeit verfolgt der Hund eine Spur, die von einem Fährtenleger ausgelegt wurde und muss dabei kleinere Gegenstände auffinden. Der Schwierigkeitsgrad variiert je nach Zeitraum ab Fährtenlegung (20 min bis zu 3 h), Gesamtdistanz der Fährte (250 m bis zu 2 km) und der grundlegenden Anlage der Spur (geradlinig, bogenförmig, in Winkeln, gekreuzt). Die Ausbildung zum Fährtenhund beginnt mit einfachen Eigenfährten, die vom Hundeführer selbst gelegt werden und steigert sich bis hin zu drei Stunden alten und mehrfach gekreuzten Fremdfährten. Der Ausbildungsstand wird bei entsprechenden Fährtenprüfungen vorgezeigt.